Projektinformationen

Rechtzeitig Milben-Allergie erkennen, abklären und therapieren

Der neue Service MilbenCheck unterstützt und begleitet Milbenallergiker auf wissenschaftlich fundierter Basis und berücksichtigt dabei die individuelle Situation des Betroffenen. Sowohl das Online-Portal als auch die Applikation überzeugen mit einer einfachen Menüführung und klar strukturierten Kapiteln. Sie unterstützen den Anwender dabei, die Allergie im täglichen Leben, am Arbeitsplatz oder in der Schule zu beobachten, zu verstehen und damit umzugehen. Das Ziel: Die Erkrankung frühzeitig zu erkennen, zur genauen Abklärung der Symptome beim allergologisch geschulten Facharzt anzuregen und rasch eine Therapie zu ermöglichen. Je früher eine allergische Atemwegserkrankung erkannt wird, desto eher kann sie adäquat therapiert und eine Verschlechterung der Beschwerden oder auch Asthma bronchiale verhindert werden. Denn gerade Milbenallergiker haben ein sehr hohes Risiko, dass sich die Symptome von Augen und Nase auf die Bronchien verlagern. Bei rund einem Viertel der Betroffenen entwickelt sich ein sehr belastendes allergisches Asthma.

Milben-Risikofragebogen – Allergie ja oder nein?

Ein einfacher Selbsttest in Form eines standardisierten Fragebogens bietet eine erste Einschätzung, ob eine Milbenallergie für die Beschwerden verantwortlich sein kann. Die 14 Fragensets lassen sich unkompliziert und rasch beantworten und teilen den Nutzer in eine von vier Risikogruppen ein. Ein wichtiger erster Schritt, der eine ärztliche Diagnose nicht ersetzt, sondern die Entscheidung zur Symptomabklärung bei einem allergologisch geschulten Facharzt unterstützt. Der Online-Selbsttest liefert wichtige Informationen für die weitere Diagnose, die im PDF-Format als E-Mail weitergesendet oder ausgedruckt zum Arzttermin mitgenommen werden können.

Persönliches Milbentagebuch – die Allergie auf einen Blick

Durch regelmäßige Einträge in das Milbentagebuch entsteht ein individuelles Beschwerdeprofil. Auf Knopfdruck stehen die eingetragenen Daten als übersichtliche Grafik zur Verfügung und schaffen ein klares Gesamtbild über die Allergie. Auf einen Blick werden damit Zusammenhänge erkennbar: Wann werden die Beschwerden leichter? Bessern sich Symptome zu einer bestimmten Jahreszeit? Steht auch eine andere Allergie im Hintergrund? Gibt es Orte, an denen keine allergischen Beschwerden auftreten? Der neue Service liefert damit eine langfristige Auswertung, die den Verlauf der Erkrankung gezielt erfasst und über die Therapieerfolge Aufschluss gibt. Damit ist er auch eine wertvolle Unterstützung für die behandelnden Ärzte. Da sich die persönliche Belastung im Jahresverlauf verändern kann, sollten die Beschwerden regelmäßig – am besten täglich – in das Milbentagebuch eintragen werden!